Angekommen, integriert, qualifiziert - Förderprogramm des Stiftungsfonds Deutsche Bank

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Das Förderprogramm soll Strukturen in den Hochschulen zur Beratung und Integration von Migranten und Flüchtlingen stärken und gleichzeitig individuelle Talente unter diesen Herkunftsgruppen fördern. Im Januar 2017 hat die Jury aus 45 Bewerbungen sieben Vorhaben zur Förderung ausgewählt, darunter unter anderem die Bergische Universität Wuppertal.

Hochschulen werden mit diesem Förderprogramm dabei unterstützt, Personen mit Flucht- und Migrationshintergrund zur (Wieder-) Aufnahme und zum Abschluss eines Hochschulstudiums zu motivieren und ihnen die hierfür erforderliche Studien- bzw. Bildungsberatung zukommen zu lassen. Auch soll eine Begleitung über den gesamten Studienverlauf erfolgen, um die Migranten und Flüchtlinge zu einem erfolgreichen Studienabschluss zu führen, der ihnen dann den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglicht.

Förderumfang

Der Stiftungsfonds Deutsche Bank im Stifterverband stellt im Rahmen dieser Ausschreibung insgesamt 350.000 Euro zur Verfügung. Zur Verwirklichung ihrer Konzepte zur gezielten Ansprache und Förderung von Studierenden mit Migrations- oder Fluchthintergrund erhalten die Hochschulen jeweils bis zu 32.000 Euro Strukturfördermittel. Zusätzlich erhalten die ausgewählten Hochschulen 18.000 Euro zur Vergabe von jeweils zehn Jahresstipendien in Höhe von monatlich 150 Euro.

Bergische Universität Wuppertal

"In Touch Wuppertal" der Bergischen Universität Wuppertal baut auf den Erfahrungen eines Schnupperstudiums auf. Dies umfasst bereits differenzierte Deutschkurse, Beratungsangebote sowie propädeutische und interkulturelle Angebote. Dabei wurde auch eine Prüfung der Lernvoraussetzungen vorgenommen und die Begleitung durch ehrenamtliche Studierende ("Buddies") vermittelt. Das erfolgreiche Konzept soll nun weiterentwickelt und über die ganze Studienphase angepasst werden. Um einen möglichst hohen Studienerfolg zu gewährleisten soll das Studium transparenter, übersichtlicher und strukturierter werden. Durch die Förderung werden daher Konzepte für Bildungspläne entwickelt, die in individueller Beratung angepasst werden. Diese sollen zur Verbesserung der Kompetenzen eines selbstgesteuerten akademischen Lernens dienen. Zentrale Elemente des Bildungsplanes sind ein Studienplan mit inner- und außeruniversitären Verpflichtungen sowie Ziel- und Zeitpläne. Die bestehende Vernetzung mit regionalen Akteuren ermöglicht dabei eine effiziente Willkommenskultur.