Prof. Dr. Christof Wolf ist neuer Präsident bei GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften

Prof. Dr. Christof Wolf

Das Kuratorium des GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften bestellt Prof. Dr. Christof Wolf ab dem 1. Juli 2017 zum Präsidenten von GESIS. Seit 2009 hat er eine Professur in Soziologie an der Universität Mannheim inne. Christof Wolf studierte Soziologie, Volkswirtschaftslehre, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Statistik an der Universität Hamburg. Er promovierte 1996 an der Universität zu Köln zum Dr. rer. pol. und habilitierte dort 2003 in Soziologie.

Zwischen 2004 und 2015 war Christof Wolf wissenschaftlicher Leiter der Abteilung „Dauerbeobachtung der Gesellschaft" bei GESIS. Seit 2015 übernahm er nach dem Weggang von Prof. Dr. York Sure-Vetter als dessen Stellvertreter kommissarisch das Amt des Präsidenten. Seit 2009 hat Christof Wolf außerdem die Professur für Sozialstrukturanalyse an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Mannheim inne.

Seine Forschungsschwerpunkte sind Datenerhebung und Datenanalyse, International vergleichende Strukturanalyse, Religion in modernen Gesellschaften sowie Gesellschaft und Gesundheit.

GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften

Das GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften steht Forscherinnen und Forschern auf allen Ebene ihrer Forschungsvorhaben mit seiner Expertise und seinen Dienstleistungen beratend zur Seite, so dass gesellschaftlich relevante Fragen auf der Basis neuester wissenschaftlicher Methoden, qualitativ hochwertiger Daten und Forschungsinformationen beantwortet werden können. GESIS ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und unterhält institutionelle und projektbezogene Kooperationen mit vielen Universitäten und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. GESIS ist an wichtigen europäischen Projekten wie u.a. dem European Social Survey (ESS), der European Value Study (EVS), dem europäischen Archivverbund CESSDA, dem OECD-Projekt Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) oder dem von der Europäischen Kommission geförderten Projekt Data without Boundaries beteiligt.