NRW-Graduiertenkolleg „Digitale Gesellschaft“ und Nachwuchsforschungsgruppen nehmen Arbeit auf

Podiumsdiskussion

Um den Herausforderungen einer zunehmend digitalen Gesellschaft zu begegnen, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen die Förderlinie „Digitale Gesellschaft NRW“ initiiert und unter den besonderen Fokus der Stärkung und Sicherung der Demokratie gestellt. Mit der feierlichen Eröffnung am 6.12.2017 im Universitätsclub Bonn nahmen das Graduiertenkolleg und die Nachwuchsforschungsgruppen der MKW-Förderlinie offiziell die Arbeit auf.

Die sechs Nachwuchsforschungsgruppen und zwölf Promotionen, die in Tandems organisiert sind und in Kooperation von je zwei Universitäten bzw. Fachhochschulen betreut werden, gehen in ihrer Forschung multiperspektivisch der Frage von Stärkung und Sicherung der Demokratie im Kontext der Digitalisierung der Gesellschaft nach.

Dr. Beate Wieland, Leiterin der Abteilung Forschung des Landesministeriums für Kultur und Wissenschaft (MKW) eröffnete das Graduiertenkolleg und machte deutlich, dass der thematische Rahmen gleichzeitig Auftrag für die geförderten Projekte ist, Antworten auf die dringlichen Fragen zu finden, die sich für die Demokratie in einer zunehmend digitalen Gesellschaft stellen.

Auch Professor Gerhard Vowe von der Heinrich-Heine-Universität betonte gegenüber den jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, dass es die Verpflichtung der Wissenschaft ist, grundlegende Erkenntnisse zu den Veränderungen durch Digitalisierung zu liefern und durch das Wissen, Instrumente und handlungsorientierte Lösungsvorschläge zu bieten.

Mit der Einrichtung einer Koordinierungsstelle wird die Universität Bonn, unter Leitung von Professor Caja Thimm, genau diesen Punkt aufgreifen und die Aktivitäten und unterschiedlichen Perspektive der Forscherinnen und Forscher zusammenbringen.

Das Programm der offiziellen Eröffnung ist hier einsehbar: http://graduiertenkolleg-digitale-gesellschaft.nrw/programm/.

connectNRW wird die Aktivitäten des neuen Graduiertenkollegs begleiten und den Wissenstransfer unterstützen.

Fotos: Universität Bonn, Nina Adams