Deutsches Institut für Entwicklungspolitik behauptet Platz unter weltweit besten Think Tanks

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Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) mit Sitz in Bonn wurde erneut von internationalen Experten in die Sparte der weltweit bedeutendsten Forschungs- und Beratungseinrichtungen auf dem Gebiet globaler Entwicklung und internationaler Kooperation gewählt. Dies geht aus dem kürzlich veröffentlichtem Global Go To Think Tank Index Report 2017 der University of Pennsylvania hervor.

Mit Platz sechs in der Kategorie Top International Development Think Tanks rangiert das DIE damit auf Augenhöhe mit internationalen Größen wie dem Asian Development Bank Institute (ADBI), dem britischen Chatham House oder der amerikanischen Brookings Institution. In dieser Kategorie werden Einrichtungen bewertet, die sich um entwicklungspolitische Forschung, den Ausbau von Wissensnetzwerken im Globalen Süden und um die Steigerung von Lebensqualität in den Partnerländern verdient gemacht haben.

Anlässlich der Veröffentlichung des alljährlichen Rankings, zog DIE-Direktor Dirk Messner eine positive Bilanz der Arbeit des DIE für 2017: „Als interdisziplinär ausgerichtetes Institut arbeitet das DIE seit vielen Jahren weltweit daran, exzellente Forschung in politikrelevante Konzepte zu übersetzen und gemeinsame Verantwortung mit internationalen Partnern für die Gestaltung globaler Kooperationsprozesse zu übernehmen. 2017 hat das DIE durch die Co-Leitung des T20-Prozesses im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft sowie durch die Initiative zur Gründung der T20 Africa Standing Group) einmal mehr unterstrichen, dass es ein wichtiger Netzwerkpartner für Forschung und Beratung zu Fragen globaler nachhaltiger Entwicklung in wichtigen Global-Governance-Arenen wie der G20 ist“, so Messner weiter.

Der alljährliche Global Go To Think Tank Index Report des Think Tanks and Civil Societies Program (TTCSP) der University of Pennsylvania erforscht, welche Rolle Politikforschungsinstitute in Regierungen und Zivilgesellschaften weltweit spielen. Insgesamt nahmen in diesem Jahr weltweit über 3.750 politische Entscheidungsträger, Journalisten, Wissenschaftler sowie öffentliche und private Geldgeber als Expertinnen und Experten an der Befragung teil.

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