NRW-Hochschulen für ausländische Studierende attraktiv wie nie – 5.500 mehr als im Vorjahr

Studierende

Immer mehr ausländische Studierende entscheiden sich für ein Studium an einer nordrhein-westfälischen Hochschule. Im vergangenen Wintersemester waren 92.127 an einer NRW-Hochschule eingeschrieben. Das sind über 5.500 Studierende mehr als noch ein Jahr zuvor. Mittlerweile hat etwa jeder achte Studierende an Rhein und Ruhr einen ausländischen Pass.

24.518 Studierende kommen aus EU-Ländern zu einem Studium nach NRW, 67.609 der Studierenden sind aus Nicht-EU-Ländern. Davon sind 23.628 Bildungsinländer – also Studierende, die ihre Hochschulzulassung in Deutschland erworben haben – und 43.981 Bildungsausländer. Die größte Gruppe der nicht-deutschen Studierenden stammt aus der Türkei, gefolgt von China, Indien und Österreich.

Wie der allgemeine Trend, so steigt auch die Zahl der Studierenden aus arabischen bzw. nordafrikanischen Ländern, die in nordrheinwestfälischen Hochschulen lernen.

Die Wirtschaftswissenschaften und die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) in Nordrhein-Westfalen genießen im Ausland offenbar einen ausgezeichneten Ruf. Die meisten internationalen
Studierenden schreiben sich in diesen Fächern ein.

Die Hochschule mit den meisten ausländischen Studierenden war im Wintersemester 2016/17 die RWTH Aachen mit 8.514 Studierenden. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten die Universität Duisburg-Essen (8.351) und die FernUniversität Hagen (6.677). Bei den nordrhein-westfälischen Fachhochschulen ist die Technische Hochschule Köln mit 4.114 nichtdeutschen Studierenden der Spitzenreiter vor Rhein-Waal (2.702) und Aachen (2.604).

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